LINDWURM

Inhalt & Umsetzung

Im Naturkundemuseum geht der Tag zu Ende. Der Wächter macht seinen letzten Kontrollgang. Die Pforten schließen sich für die Nacht. Als die letzten Lichter ausgehen, erwacht ein kleiner Drache, der sich zwischen den Exponaten versteckte. Nachts im Museum mit der ganz persönlichen Vorstellung des Filmklassikers: „The Lost World“ von 1925.

Für den Trickfilm-Trailer Lindwurm wurde ein 4K-Realdreh mit einem virtuellen 3D-Character verbunden: Ein digitaler Drache mit Rauch- und Staubpartikel wurde in die realen Aufnahmen integriert. Mit ein paar Lense Flares, Lichtreflexionen in der Linse, konnte eine bessere Interaktion im Compositing erreicht werden. Regisseur Andreas Feix: „Der besondere Reiz lag in den entstandenen Kontrasten; zwischen dem mythischen kleinen Lindwurm und den realen, wenn auch fossilen Sauriern, der alten Stop-Motion-Technik des Films und der neuen Digitaltechnik, mit der der Drache umgesetzt werden sollte.

Wie schon bei unserem letzten gemeinsamen Projekt einigten wir uns schnell darauf, auf der RED zu drehen. Alle Aufnahmen, vor allem die Kamerafahrten, wurden mit sehr langsamer Geschwindigkeit und ohne den Einsatz von Tracking-Markern gedreht. In der Kombination brachte das mehrere Vorteile, da so die Geschwindigkeit im Schnitt nach Belieben angepasst werden konnte. Schon auf dem ITFS 2012 in Stuttgart erfreute sich der Trailer großer Beliebtheit und wurde seitdem auch zu mehreren Filmfestivals (inklusive der Siggraph 2013 und der Siggraph Asia 2012) eingeladen. Als Werbefilm wurde er 2013 für die Stuttgarter „Dragon Days“ eingesetzt.